„Land unter“ im stadtlandeier-Garten

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Weltuntergangsstimmung in unserem beschaulichen Garten. Eben noch saß ich zusammen mit meiner jüngsten Tochter gemütlich in der gerade erst wieder hergerichteten Garten-Lounge. Und schon im nächsten Moment brach das Unwetter über uns herein. Regen ohne Ende und dazu noch Hagel. „Taubeneigroß“ wäre übertrieben, aber die Größe von Würfelzuckerstückchen hatte der Spaß schon.

 

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Alles war zwar nach nur wenigen Minuten vorbei. Aber der Garten stand erst einmal knöcheltief – und das ist jetzt keine Übertreibung – unter Wasser. Was auf den Fotos aussieht wie Nebenflüsse der Elbe und Überflutungswiesen bei Hitzacker, sind eigentlich unsere Wege und Rasenflächen.

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Die gute Nachricht zum Schluß: Hühner, Kaninchen und Pflanzen sind wohl auf. Und ich muss heute Abend nicht gießen…

Mini-Hochbeet aus Mörtelkübel

Garteneinsatz Anfang April. 3 Kubikmeter Erde müssen auf die Beete, in die Blumentöpfe und in die neuen Mini-Hochbeete verteilt werden. Die Mini-Hochbeete haben wir aus Mörtelkübeln gemacht. Die gibt´s für 5 bis 6 Euro im Baumarkt. Anfangs stinken sie ein bisschen, aber das verfliegt nach ein paar Tagen an der frischen Luft. Wichtig ist nur, dass man in den Boden ausreichend viele Löcher reinbohrt damit das Gieß- und Regenwasser abläuft. Und ACHTUNG!: die Löcher vor dem Befüllen bohren! Danach wird´s – und das kann ich jetzt aus eigener Erfahrung sagen – schwer. Voll mit nasser Erde wiegt so ein Kübel gute 100 kg. Den in der einen Hand und in der anderen Hand den Akkubohrer? Wer das schafft, sollte mal ein Video davon posten.

Aber die Kübel haben ganz klar auch ihre Vorteile:

  • Durch den gebogenen Rand sind sie Schnecken sicher (hoffentlich wissen das die Schnecken auch).
  • Auch bei schlechten Böden, betonierten Flächen oder Steinen bieten sie Platz für Gemüsesorten, die ein bisschen mehr als ´ne Hand voll Erde brauchen.
  • Die Erde lässt sich zu gegebener Zeit einfach tauschen und durch neue ersetzen. Düngen wird nahezu unnötig.
  • Sie sind preiswert und in allen möglichen Größen zu bekommen.

In die Kübel soll Rote Beete, Kohlrabi, lilafarbene Kartoffeln, Brokkoli, Möhren, Lauchzwiebeln und Erdbeeren.  Mit den Erdbeeren habe ich schon angefangen. Der Rest folgt in den kommenden Tagen. Wenn man nicht so auf den Baustellencharme der Kübel steht, muss man sie noch verkleiden. Das geht mit Holz, alten Mauerziegeln oder mit Weidengeflecht.

Endlich raus! Die Hühner ziehen in den Garten

Heute war es endlich soweit! Hertha, Hilde, Heide und Helga sind aus dem Keller in den Garten gezogen. Stall und Gehege sind fertig, das Wetter passt und im Übergangsgehege imKeller wurde es für die vier einfach zu klein. Inzwischen sind aus den winzigen gerade mal Faust großen Küken echte Brecher geworden. Und da geht noch mehr. Die vergangenen Tage waren sie tagsüber ohnehin schon immer im Garten. Jetzt sollen sie für immer hier wohnen und irgendwann auch Eier legen.

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Das Freilaufgehege ist ca 45 qm groß. Zu einem großen Teil überspannt es ein riesiger Rhododendron mit seinen immergrünen Blättern. Das bietet den Hühnern Schutz vor Raubvögelblicken und hält in geringen Mengen auch den Regen ab. Ein etwas kleinerer Teil des Auslaufs nach oben offen und bietet ausreichend Platz für´s Sonnenbad.

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Umzäunt ist das gesamte Areal von einen 1,20m hohen Staketenzaun aus Kastanie. Die Teile sind zwar nicht ganz billig, halten aber ewig und sehen dazu noch schön aus. Damit die Hühner nicht ihre neugierigen Köpfe durch die Staketen stecken und dann vielleicht von den Hunden abgebissen bekommen, haben wir an den Stakenzaun von innen noch grünen Hühnerdraht angebracht.

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Das Hühnerhaus wurde mit einer automatischen Hühnerklappe und einer Zeitschaltuhr der Firma AXT-Electronic ausgestattet. Natürlich waren wir so lange draußen, bis der Dämmerungsschalter ansprang und die Hühnerklappe automatisch schloss. Hat einwandfrei geklappt. Die Hühner mussten wir allerdings noch jedes einzeln von Hand ins Haus setzen. Der Verwendungszweck einer Hühnerleiter ist ihnen noch nicht geläufig.

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Richtig spannend wird es morgenfrüh. Um 8 Uhr öffnet sich die Hühnerklappe… oder auch nicht 😉