Mehr Auslauf – Unsere Hühner bekommen ein größeres Gehege

Der Winter ist vorbei und unsere Hühner haben im Garten ganze Arbeit geleistet. Nach der Habichtattacke im Herbst mussten wir die „hinterbliebenen“ sechs Hennen erst einmal in Sicherheit bringen. Einen Teil unseres Gartens hatten wir dafür eingezäunt und mit einem Vogelschutznetz überspannt. Die Hühner waren so zwar sicher, aber der Rasen in dem kleinen Gehege wurde komplett zerstört. Seid es Frühling ist, dürfen die Damen wieder im ganzen Garten herumlaufen, stürzen sich jetzt aber wie die Verrückten auf jeden noch so kleinen grünen Halm.

Gerade zur richtigen Zeit hat uns ein Nachbar seinen Gartenteil zur teilweisen Nutzung angeboten. Jetzt können wir eine vernünftig große und abwechslungsreiche Fläche als neues Hühnergehege einzäunen.

Zum Einzäunen benutzen wir sehr gern französischen Staketenzaun. Der ist nicht ganz billig, sieht dafür aber toll aus und hält ewig, weil er aus Robinie oder Edelkastanie ist. Wie man den Zaun am besten aufstellt, mit einfachsten Mitteln eine Tür dafür baut, die Enden der Pfosten vor dem schnellen Verrotten schützen kann und worauf man sonst noch achten sollte, seht Ihr alles in meinem Video. Viel Spaß beim Ansehen!

Ende der Stallpflicht in Sicht – Hühner und Halter sind wohl auf

Am Mittwoch, dem 04. März endet in Hamburg die Stallpflicht für Nutzgeflügel. Seit Ende November mussten unsere damals noch vier Bielefelder Kennhühner in ihr Seuchenzelt, einen umfunktionierten Party-Pavillon. Wie es Ihnen nach dieser Zeit geht, wie sich unsere beiden Winterneuzugänge von „Rettet das Huhn“ entwickelt haben und was wir Neuhühnerhalter während unserer ersten Stallpflicht lernen konnten, darüber berichtet dieses kleine Video. Viel Spaß beim Ansehen!

Geflügelpest im Norden – Wir haben Angst um unsere Hühner

Die Meldungen aus Mecklenburg-Vorpommern sind besorgniserregend. Geflügelpest! Stallpflicht! 10-tausende Tiere bereits gekeult (getötet)! Noch ist Hamburg nicht betroffen. Aber wenn die Behörden auch hier Alarm schlagen, müssen wir uns für Helga, Hertha, Heide und Hilde was einfalles lassen. Wir haben keinen großen Stall, in dem wir unsere Bielefelder Kennhühner womöglich mehrere Wochen einsperren können. Die vier Hennen laufen frei im Garten rum. Und nur in der Nacht sind sie in ihrem abschließbaren Hühnerhaus.

Deshalb gibt es jetzt verschiedene Varianten, die wir diskutieren:

1. Wir kaufen einen Garten-Pavillon. Die kriegt man jetzt bestimmt günstig. Der schützt die Hühner immerhin nach oben, so dass ihnen keine vorbeifliegende Gans oder sonst wer auf den Kopf schei… kann.

2. Der Carport wird zum Hühnerstall umfunktioniert.

3. Die Hühner kommen in den Keller. Dort hatten wir sie auch in den ersten Monaten, als sie noch Küken und es draußen noch kalt war. Das wäre aber eigentlich nr eine Lösung für ganz wenige Tage.

Der schlimmste aller Fälle wäre aber, wenn die Geflügelpest irgendwo in unserer Nachbarschaft zuschlagen würde. Dann müssten wir damit rechnen, dass unsere vier Hennen sicherheitshalber und auf behördliche Anordnung getötet werden würden. In Mecklenburg-Vorpommern hat es vor einigen Wochen schon mehrere private Halter getroffen. Nachdem in einem Putenmastbetrieb in der Uecker-Randow-Region der gefährliche H5N8-Virus festgestellt wurde, wurden nicht nur alle Tiere des Betriebs (mehr als 30.000 Puten) getötet. Auch mehrere tausend Hühner, Gänse und Puten privater Halter, so wie wir es sind, mussten sterben. Soweit wird es hoffentlich bei uns nicht kommen.

Update für´s Hühnerhaus – Let´s get ready to Eierlegen

Unsere Hühner sind jetzt bald fünf Monate alt und schon ziemlich groß. Vor ein paar Tagen haben die vier Hennen ihre zweite Impfung bekommen und irgendwann demnächst könnten sie anfangen Eier zu legen. Also ich will nicht drängen, aber so langsam wird´s Zeit! 😉

Da auch ein Huhn seine Eier eher in ruhiger und etwas abgeschiedener Atmosphäre legt, habe ich den Damen einen extra Anbau zur Eiablage gebaut. Zur besseren Durchlüftung des Hauses wurden außerdem Luftlöcher gebohrt und ein Kotbrett sorgt für mehr Sauberkeit im Stall.

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Der Eierkasten (der nicht angestrichene Teil an der linken Hausseite) ist bequem von Außen zu erreichen. Das Dach lässt sich hochklappen und man kommt gut an die Eier, wenn nicht gerade ein Huhn drauf sitzt.

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Der Zugang zu den Nestern von Innen. Damit möglichst wenig Licht einfallen kann, sind die Öffnungen oben halbrund. Ich hoffen, die Größe für die Boxen ist ausreichend. Sie orientiert sich an den Euro-Legeboxen im Handel.

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Die Nester von Innen. Wir haben uns für die klassische Stroheinlage entschieden, weil die für das Huhn besser sein soll. Die Alternative ist eine Vorrichtung, bei der das Ei durch ein Loch fällt. Damit ist es sicher vor Hennen, die gern Eier aufpicken. Ich hoffe aber, dass wir so eine Eierpickerin nicht in unserer Herde haben.

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Das Kotbrett unter der Sitzstange soll für mehr Sauberkeit im Stall sorgen, da die Hühner vor allem Nachts das ein oder andere fallen lassen. Jetzt brauchen wir nur morgens die Zeitung aufrollen und neue auslegen. So bleibt´s untenrum sauber und die Hühner haben immer was Neues zum Lesen.

Erster Morgen im neuen Hühnerhaus

Nachdem unsere vier Hennen ihre ersten drei Monate im warmen Keller verbracht haben, sind sie jetzt endlich in ihrem Gehege im Garten. Sie haben die erste Nacht im Hühnerhaus verbracht und die ganze Familie konnte am nächsten Morgen das erste Rauskommen gar nicht erwarten. Erstes Highlight war das pünktliche Öffnen der automatischen Hühnerklappe. Und dann kamen die Hühner…

Endlich raus! Die Hühner ziehen in den Garten

Heute war es endlich soweit! Hertha, Hilde, Heide und Helga sind aus dem Keller in den Garten gezogen. Stall und Gehege sind fertig, das Wetter passt und im Übergangsgehege imKeller wurde es für die vier einfach zu klein. Inzwischen sind aus den winzigen gerade mal Faust großen Küken echte Brecher geworden. Und da geht noch mehr. Die vergangenen Tage waren sie tagsüber ohnehin schon immer im Garten. Jetzt sollen sie für immer hier wohnen und irgendwann auch Eier legen.

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Das Freilaufgehege ist ca 45 qm groß. Zu einem großen Teil überspannt es ein riesiger Rhododendron mit seinen immergrünen Blättern. Das bietet den Hühnern Schutz vor Raubvögelblicken und hält in geringen Mengen auch den Regen ab. Ein etwas kleinerer Teil des Auslaufs nach oben offen und bietet ausreichend Platz für´s Sonnenbad.

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Umzäunt ist das gesamte Areal von einen 1,20m hohen Staketenzaun aus Kastanie. Die Teile sind zwar nicht ganz billig, halten aber ewig und sehen dazu noch schön aus. Damit die Hühner nicht ihre neugierigen Köpfe durch die Staketen stecken und dann vielleicht von den Hunden abgebissen bekommen, haben wir an den Stakenzaun von innen noch grünen Hühnerdraht angebracht.

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Das Hühnerhaus wurde mit einer automatischen Hühnerklappe und einer Zeitschaltuhr der Firma AXT-Electronic ausgestattet. Natürlich waren wir so lange draußen, bis der Dämmerungsschalter ansprang und die Hühnerklappe automatisch schloss. Hat einwandfrei geklappt. Die Hühner mussten wir allerdings noch jedes einzeln von Hand ins Haus setzen. Der Verwendungszweck einer Hühnerleiter ist ihnen noch nicht geläufig.

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Richtig spannend wird es morgenfrüh. Um 8 Uhr öffnet sich die Hühnerklappe… oder auch nicht 😉