Mini-Hochbeet aus Mörtelkübel

Garteneinsatz Anfang April. 3 Kubikmeter Erde müssen auf die Beete, in die Blumentöpfe und in die neuen Mini-Hochbeete verteilt werden. Die Mini-Hochbeete haben wir aus Mörtelkübeln gemacht. Die gibt´s für 5 bis 6 Euro im Baumarkt. Anfangs stinken sie ein bisschen, aber das verfliegt nach ein paar Tagen an der frischen Luft. Wichtig ist nur, dass man in den Boden ausreichend viele Löcher reinbohrt damit das Gieß- und Regenwasser abläuft. Und ACHTUNG!: die Löcher vor dem Befüllen bohren! Danach wird´s – und das kann ich jetzt aus eigener Erfahrung sagen – schwer. Voll mit nasser Erde wiegt so ein Kübel gute 100 kg. Den in der einen Hand und in der anderen Hand den Akkubohrer? Wer das schafft, sollte mal ein Video davon posten.

Aber die Kübel haben ganz klar auch ihre Vorteile:

  • Durch den gebogenen Rand sind sie Schnecken sicher (hoffentlich wissen das die Schnecken auch).
  • Auch bei schlechten Böden, betonierten Flächen oder Steinen bieten sie Platz für Gemüsesorten, die ein bisschen mehr als ´ne Hand voll Erde brauchen.
  • Die Erde lässt sich zu gegebener Zeit einfach tauschen und durch neue ersetzen. Düngen wird nahezu unnötig.
  • Sie sind preiswert und in allen möglichen Größen zu bekommen.

In die Kübel soll Rote Beete, Kohlrabi, lilafarbene Kartoffeln, Brokkoli, Möhren, Lauchzwiebeln und Erdbeeren.  Mit den Erdbeeren habe ich schon angefangen. Der Rest folgt in den kommenden Tagen. Wenn man nicht so auf den Baustellencharme der Kübel steht, muss man sie noch verkleiden. Das geht mit Holz, alten Mauerziegeln oder mit Weidengeflecht.