Familien-Drama bei Eichhörnchens

Dramatische Szenen haben sich heute in unserer Fichte abgespielt. Familie Eichhörnchen hatte sich in Gefahr gebracht. Nur mit dem Mut der Verzweiflung konnte Schlimmeres verhindert werden.

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Mutter Eichhörnchen und ihre beiden Kinder hatten einen Osterausflug gemacht und sich dabei auch auf den Rasen gewagt. Dort wurde sie jedoch sofort von unseren Hunden entdeckt. Mama und den Kids gelang zwar die Flucht auf den nächsten Baum. Aber damit nahm das Unheil seinen Lauf. Denn dieser Baum ist eine alleinstehende Fichte – sehr hoch, sehr alt und sehr alleinstehend. Weit und breit kein anderer Baum, über den sich Familie Eichhörnchen vor den lauernden Hunden in Sicherheit hätte bringen können. Einzig ein hochgewachsener Rhododendron bot sich als Fluchtweg an. Doch dieser war nur durch einen beherzten Sprung von etwa zwei Meter Weite und drei Meter in die Tiefe zu erreichen. Für Mutter Eichhorn der einzige Weg in die Freiheit.

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Inzwischen hatten wir die Hunde zwar weggebracht und der Weg über den Boden wäre sicher und bequem gewesen. Aber Eichhörnchen sind offenbar sture Tiere. Für Mutter Eichhörnchen schien es nur einen Weg zu geben: den Todessprung.

Es war halb Sprung und halb freier Fall. Aber sie landete sicher im benachbarten Rhododendron. Aber würden ihr Jungen es auch schaffen? Der Garten hielt den Atem an. Immer wieder kletterten die Kleinen zur Absprungstelle, den niedrigsten Ästen der Fichte. Auf der anderen Seite lockte die Mutter sie mit Quietschgeräuschen. Doch alles Locken nutzte nichts. Ihre Angst war einfach zu groß…

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Keine Ahnung wie und wann die Eichhörnchenkinder den Baum verlassen haben. Irgendwann waren sie jedenfalls nicht mehr auf der Fichte sondern turnten wieder durch die Sträucher beim Nachbarn. Zugegeben, ein ziemlich unspektakuläres Ende. Aber besser so als satte Hunde 😉

Endlich raus! Die Hühner ziehen in den Garten

Heute war es endlich soweit! Hertha, Hilde, Heide und Helga sind aus dem Keller in den Garten gezogen. Stall und Gehege sind fertig, das Wetter passt und im Übergangsgehege imKeller wurde es für die vier einfach zu klein. Inzwischen sind aus den winzigen gerade mal Faust großen Küken echte Brecher geworden. Und da geht noch mehr. Die vergangenen Tage waren sie tagsüber ohnehin schon immer im Garten. Jetzt sollen sie für immer hier wohnen und irgendwann auch Eier legen.

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Das Freilaufgehege ist ca 45 qm groß. Zu einem großen Teil überspannt es ein riesiger Rhododendron mit seinen immergrünen Blättern. Das bietet den Hühnern Schutz vor Raubvögelblicken und hält in geringen Mengen auch den Regen ab. Ein etwas kleinerer Teil des Auslaufs nach oben offen und bietet ausreichend Platz für´s Sonnenbad.

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Umzäunt ist das gesamte Areal von einen 1,20m hohen Staketenzaun aus Kastanie. Die Teile sind zwar nicht ganz billig, halten aber ewig und sehen dazu noch schön aus. Damit die Hühner nicht ihre neugierigen Köpfe durch die Staketen stecken und dann vielleicht von den Hunden abgebissen bekommen, haben wir an den Stakenzaun von innen noch grünen Hühnerdraht angebracht.

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Das Hühnerhaus wurde mit einer automatischen Hühnerklappe und einer Zeitschaltuhr der Firma AXT-Electronic ausgestattet. Natürlich waren wir so lange draußen, bis der Dämmerungsschalter ansprang und die Hühnerklappe automatisch schloss. Hat einwandfrei geklappt. Die Hühner mussten wir allerdings noch jedes einzeln von Hand ins Haus setzen. Der Verwendungszweck einer Hühnerleiter ist ihnen noch nicht geläufig.

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Richtig spannend wird es morgenfrüh. Um 8 Uhr öffnet sich die Hühnerklappe… oder auch nicht 😉

Ringe für´s Leben

Heute haben unsere vier Hennen Ringe angesteckt bekommen, damit wir sie künftig einfacher auseinanderhalten können. Die Ringe haben unterschiedliche Farben, die schon von weitem gut zu unterscheiden sind. Hertha hat einen roten Ring, Helga einen grünen, der von Heide ist rosa und Hilde trägt türkis. Die Spiralringe gibt es im Fachhandel. Das Überziehen erforderte etwas Überwindung, weil man das dünne Hühnerbein in den Ring klemmen und diesen dann langsam über das Bein drehen muss. Den Hennen hat´s gar nicht gefallen. Sie haben jedenfalls jämmerlich gepiepst. Dafür macht der Ring ihnen ansonsten offenbar keine Probleme.

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Entdeckt! Mighty Oaks – Großstadt-Folk für´s Stadtland-Volk

„Treffen sich ein Ami, ein Brite und ein Italiener in Hamburg…“, so fangen normalerweise mal mehr mal weniger gute Witze an. So begann aber auch die Karriere der Mighty Oaks, einer multinationalen Folkband aus Berlin. Gerade haben sie ihr erstes Album „Howl“ veröffentlicht. 12 tief ins Ohr gehende Songs mit starker Folk-Attitüde zum Frühstücken-auf-dem-Balkon und Abends-am-Lagerfeuer-sitzen und allem, was man dazwischen machen kann.

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Allein auf „Folk“ wollen sich die drei Wahlberliner zwar nicht reduziert lassen, aber die Assoziationen zu den Lumineers und Mumford & Sons sind automatisch da, wenn man die Mightys mit Mandoline, akkustischer Gitarre und Drei-Satz-Gesang „herrummachen“ hört. Dass sie mit ihrer Musik offenbar gerade voll den Nerv der Zeit treffen, war angeblich nicht geplant, dürfte aber beim Finden eines Labels auch nicht gestört haben.

Die plötzlich überall aufflammende Begeisterung für Folk erklärt Sänger Ian, der Ami aus Seattle, mit der wiederentdeckten Liebe zur Natur und allem Ursprünglichen vor allem auch bei jungen Leute. Ian: „Allein wenn ich sehe, wie viele Leute am Wochenende in Berlin zu ´nem Baggersee rennen. Das hat´s doch früher nicht gegeben.“

Mehr Mighty Oaks gib´s auf dem aktuellen Album „Howl“ und vor allem auch bei YouTube.

 

Das Hühnerhaus nimmt Form an

So langsam nimmt das Hühnerhaus Form an… und Gewicht! An eine mobile Variante ist inzwischen definitiv nicht mehr zu denken. Das Teil ist aus 2 cm starken alten Pitchpine-Dielen gebaut und die Schindeln aus Teerpappe wiegen auch richtig viel. Schon allein deshalb steht der Entschluss jetzt fest: unsere Hühner werden definitiv in einem festen Gehege leben. Vor dem Zusammensetzen der einzelnen Dielen, habe ich anständig Acryl in die Nut gepresst, damit hier später keine kleinen Zwischenräume bleiben, in denen sich Milben verstecken können. Irgendwo habe ich gelesen, dass man das so machen soll/kann. Und da ich für jeden Tipp dankbar und empfänglich bin, habe ich auch diesen angenommen und umgesetzt.

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Ein eigenes Haus für die Hühnerschar

Wo und wie sollen die vier Grazien eigentlich wohnen? Eine Frage, die wir viel oft und immer mit unterschiedlichem Ergebnis diskutiert haben. Kaufen wir einen fertigen Stall und wie viel Geld wollen wir dafür ausgeben? Kriegen die Hühner ein festes Gehege oder ziehen wir wechselnde Beweidung vor. Das würde aber bedeuten, dass das Hühnerhaus auch mobil sein müßte und der Elektro-Zaun würde auch weiterhin im Einsatz bleiben. Was wiederum den Hunden nicht gefallen wird! Am Ende haben wir uns dafür entschieden, das Hühnerhaus selbst zu bauen. Mit einer Grundfläche von 1,50m x 1,20m sollte es genug Platz für vier Hühner bieten. Optisch soll es an ein Schwedenhaus erinnern, also Spitzdach und irgendeine dieser für Schweden typischen Färben. Da der in der Nähe gelegene Baumarkt Max Bahr gerade wegen Insolvenz Ausverkauf hat, hoffe ich, alle Baumaterialien dort günstiger zu bekommen. Über meine baulichen Fortschritte halte ich Euch hier auf dem Laufenden. Hier schon mal die fachmännisch ausgeführte Bauzeichnung.

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