Die Kräuter-Staffelei – das Kräuterbeet des Cityfarmers für den Balkon

Wer gern kocht, braucht frische Kräuter -am besten aus dem eigenen Garten. Aber für jeden Schnittlauchhalm und Basilikumblatt jedes Mal Treppe runter, rauslaufen und Treppe wieder hoch? Da ist es schon praktischer, wenn die Kräuter auf dem Balkon wachsen. Weil unser Balkon aber nur sehr klein ist, habe ich die Idee eines Kräuterregals aufgegriffen und etwas abgewandelt. So entstand aus Einer Euro-Pelette, einer alten Dachlatte und einer Hand voll Schrauben die „Kräuterstaffelei“. Der Clou: das Regal hängt nicht an der Wand sondern steht auf drei eigenen Beinen, die so ähnlich angeordnet sind, wie bei einer Malerstaffelei.

Gartenmesser „einfach“ mal selber schmieden

stadtlandeier.de war im Freilichtmuseum Kiekeberg vor den Toren Hamburgs. Mein ehrgeiziges Ziel: ein Gartenmesser selber schmieden. Trotz Vorkenntnissen aus einem Schmiedekurs und diversen Selbstversuchen in meiner Gartenschmiede habe ich vier Stunden gebraucht und diverse Rückschläge einstecken müssen. Mehr als einmal war ich kurz davor, den ganzen Kram hinzuwerfen. „WER BRAUCHT SCHON IN SELBSTGESCHMIEDETES MESSER?!“ Aber als ich das Ding dann endlich fertig hatte, war das Gefühl schon echt geil. „Das habe ich selbst gemacht, aus einem Stück Stahlschrott, das schon auf dem Schrottcontainer lag, nur mit meinen Händen, einem Hammer und einem ziemlich heißen Feuer.“
Das Messer ist komplett aus Stahl, auch der Griff und kann deshalb leicht gereinigt werden. Die Hirten in der Heide benutzten und benutzen solche Messer, um die Klauen ihrer Schafe und Ziegen zu beschneiden. Um keine Krankheitserreger von einem Tier auf das andere zu übertragen, muss das Messer nach jeder Behandlung desinfiziert werden. Ein Griff aus Holz würde das nicht lange mitmachen.

Endlich raus! Die Hühner ziehen in den Garten

Heute war es endlich soweit! Hertha, Hilde, Heide und Helga sind aus dem Keller in den Garten gezogen. Stall und Gehege sind fertig, das Wetter passt und im Übergangsgehege imKeller wurde es für die vier einfach zu klein. Inzwischen sind aus den winzigen gerade mal Faust großen Küken echte Brecher geworden. Und da geht noch mehr. Die vergangenen Tage waren sie tagsüber ohnehin schon immer im Garten. Jetzt sollen sie für immer hier wohnen und irgendwann auch Eier legen.

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Das Freilaufgehege ist ca 45 qm groß. Zu einem großen Teil überspannt es ein riesiger Rhododendron mit seinen immergrünen Blättern. Das bietet den Hühnern Schutz vor Raubvögelblicken und hält in geringen Mengen auch den Regen ab. Ein etwas kleinerer Teil des Auslaufs nach oben offen und bietet ausreichend Platz für´s Sonnenbad.

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Umzäunt ist das gesamte Areal von einen 1,20m hohen Staketenzaun aus Kastanie. Die Teile sind zwar nicht ganz billig, halten aber ewig und sehen dazu noch schön aus. Damit die Hühner nicht ihre neugierigen Köpfe durch die Staketen stecken und dann vielleicht von den Hunden abgebissen bekommen, haben wir an den Stakenzaun von innen noch grünen Hühnerdraht angebracht.

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Das Hühnerhaus wurde mit einer automatischen Hühnerklappe und einer Zeitschaltuhr der Firma AXT-Electronic ausgestattet. Natürlich waren wir so lange draußen, bis der Dämmerungsschalter ansprang und die Hühnerklappe automatisch schloss. Hat einwandfrei geklappt. Die Hühner mussten wir allerdings noch jedes einzeln von Hand ins Haus setzen. Der Verwendungszweck einer Hühnerleiter ist ihnen noch nicht geläufig.

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Richtig spannend wird es morgenfrüh. Um 8 Uhr öffnet sich die Hühnerklappe… oder auch nicht 😉

Das Hühnerhaus nimmt Form an

So langsam nimmt das Hühnerhaus Form an… und Gewicht! An eine mobile Variante ist inzwischen definitiv nicht mehr zu denken. Das Teil ist aus 2 cm starken alten Pitchpine-Dielen gebaut und die Schindeln aus Teerpappe wiegen auch richtig viel. Schon allein deshalb steht der Entschluss jetzt fest: unsere Hühner werden definitiv in einem festen Gehege leben. Vor dem Zusammensetzen der einzelnen Dielen, habe ich anständig Acryl in die Nut gepresst, damit hier später keine kleinen Zwischenräume bleiben, in denen sich Milben verstecken können. Irgendwo habe ich gelesen, dass man das so machen soll/kann. Und da ich für jeden Tipp dankbar und empfänglich bin, habe ich auch diesen angenommen und umgesetzt.

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Schaffe, schaffe, Hühnerhäusle baue!

Es geht los! Der Stall für die Hennen wird endlich gebaut. Nachdem ich mir immer wieder den Kopf wegen irgendwelcher Verbindungen und Details zerbrochen habe, habe ich jetzt einfach mal angefangen. Auch die längste Reise beginnt schließlich mit dem ersten Schritt, wie Konfuzius oder irgendein anderer oft zitierter Weiser schon wußte. Meine ersten Schritte gibt es hier zu bewundern.

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Ein eigenes Haus für die Hühnerschar

Wo und wie sollen die vier Grazien eigentlich wohnen? Eine Frage, die wir viel oft und immer mit unterschiedlichem Ergebnis diskutiert haben. Kaufen wir einen fertigen Stall und wie viel Geld wollen wir dafür ausgeben? Kriegen die Hühner ein festes Gehege oder ziehen wir wechselnde Beweidung vor. Das würde aber bedeuten, dass das Hühnerhaus auch mobil sein müßte und der Elektro-Zaun würde auch weiterhin im Einsatz bleiben. Was wiederum den Hunden nicht gefallen wird! Am Ende haben wir uns dafür entschieden, das Hühnerhaus selbst zu bauen. Mit einer Grundfläche von 1,50m x 1,20m sollte es genug Platz für vier Hühner bieten. Optisch soll es an ein Schwedenhaus erinnern, also Spitzdach und irgendeine dieser für Schweden typischen Färben. Da der in der Nähe gelegene Baumarkt Max Bahr gerade wegen Insolvenz Ausverkauf hat, hoffe ich, alle Baumaterialien dort günstiger zu bekommen. Über meine baulichen Fortschritte halte ich Euch hier auf dem Laufenden. Hier schon mal die fachmännisch ausgeführte Bauzeichnung.

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