Da ist das Ding! – Das erste Ei ist da!

Es ist da: 49 Gramm schwer, 4 cm Durchmesser und 5,5 cm hoch! Unser erstes Ei! Okay, es ist etwas klein und leicht geraten (typisch für´s Bielefelder Kennhuhn ist ein Eigewicht von 60 Gramm) aber es ist unser erstes Ei und ich bin so stolz, als hätte ich es selbst gelegt.

Ziemlich genau sechs Monaten nach dem Schlüpfen haben unsere Bieldefelder Kennhuhnhennen also endlich das getan, wofür sie bezahlt bzw. gefüttert werden. Wenn man es genau nimmt, dann hat natürlich nur eine unserer vier Hennen dieses wunderschöne Ei gelegt. Aber da wir nicht wissen, welche es war, bekommen sie ein Kollektivlob.

Punktabzug gibt´s allerdings bei der Wahl des Eiablageortes. Statt den von mir so liebevoll gezimmerten Anbau am Haus zu nutzen, hat die Henne das Ei irgendwo im Gehege gelegt. Ich wäre fast draufgetreten.

Vielleicht kommen die anderen Hennen, die noch nicht legen, jetzt auch langsam in die Gänge. Dann müssen wir endlich keine Eier mehr kaufen, sondern essen mit gutem Gewisssen und viel Geschmack unsere eigenen.

 

Auf der Flucht – Stadthühner entkommen Gehege

Schocksekunde im Stadtlandeiergarten – unsere Bielefelder Kennhühner hatten ihren Gehegezaun überwunden und stolzierten im Garten herum. Und das unmittelbar vor der Nase unserer Hunde. Noch nie waren Hunde und Hühner ohne Zaun aufeinander getroffen. Was dann passierte, hätten wir selbst so nicht geglaubt.

Update für´s Hühnerhaus – Let´s get ready to Eierlegen

Unsere Hühner sind jetzt bald fünf Monate alt und schon ziemlich groß. Vor ein paar Tagen haben die vier Hennen ihre zweite Impfung bekommen und irgendwann demnächst könnten sie anfangen Eier zu legen. Also ich will nicht drängen, aber so langsam wird´s Zeit! 😉

Da auch ein Huhn seine Eier eher in ruhiger und etwas abgeschiedener Atmosphäre legt, habe ich den Damen einen extra Anbau zur Eiablage gebaut. Zur besseren Durchlüftung des Hauses wurden außerdem Luftlöcher gebohrt und ein Kotbrett sorgt für mehr Sauberkeit im Stall.

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Der Eierkasten (der nicht angestrichene Teil an der linken Hausseite) ist bequem von Außen zu erreichen. Das Dach lässt sich hochklappen und man kommt gut an die Eier, wenn nicht gerade ein Huhn drauf sitzt.

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Der Zugang zu den Nestern von Innen. Damit möglichst wenig Licht einfallen kann, sind die Öffnungen oben halbrund. Ich hoffen, die Größe für die Boxen ist ausreichend. Sie orientiert sich an den Euro-Legeboxen im Handel.

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Die Nester von Innen. Wir haben uns für die klassische Stroheinlage entschieden, weil die für das Huhn besser sein soll. Die Alternative ist eine Vorrichtung, bei der das Ei durch ein Loch fällt. Damit ist es sicher vor Hennen, die gern Eier aufpicken. Ich hoffe aber, dass wir so eine Eierpickerin nicht in unserer Herde haben.

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Das Kotbrett unter der Sitzstange soll für mehr Sauberkeit im Stall sorgen, da die Hühner vor allem Nachts das ein oder andere fallen lassen. Jetzt brauchen wir nur morgens die Zeitung aufrollen und neue auslegen. So bleibt´s untenrum sauber und die Hühner haben immer was Neues zum Lesen.

Erster Morgen im neuen Hühnerhaus

Nachdem unsere vier Hennen ihre ersten drei Monate im warmen Keller verbracht haben, sind sie jetzt endlich in ihrem Gehege im Garten. Sie haben die erste Nacht im Hühnerhaus verbracht und die ganze Familie konnte am nächsten Morgen das erste Rauskommen gar nicht erwarten. Erstes Highlight war das pünktliche Öffnen der automatischen Hühnerklappe. Und dann kamen die Hühner…

Endlich raus! Die Hühner ziehen in den Garten

Heute war es endlich soweit! Hertha, Hilde, Heide und Helga sind aus dem Keller in den Garten gezogen. Stall und Gehege sind fertig, das Wetter passt und im Übergangsgehege imKeller wurde es für die vier einfach zu klein. Inzwischen sind aus den winzigen gerade mal Faust großen Küken echte Brecher geworden. Und da geht noch mehr. Die vergangenen Tage waren sie tagsüber ohnehin schon immer im Garten. Jetzt sollen sie für immer hier wohnen und irgendwann auch Eier legen.

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Das Freilaufgehege ist ca 45 qm groß. Zu einem großen Teil überspannt es ein riesiger Rhododendron mit seinen immergrünen Blättern. Das bietet den Hühnern Schutz vor Raubvögelblicken und hält in geringen Mengen auch den Regen ab. Ein etwas kleinerer Teil des Auslaufs nach oben offen und bietet ausreichend Platz für´s Sonnenbad.

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Umzäunt ist das gesamte Areal von einen 1,20m hohen Staketenzaun aus Kastanie. Die Teile sind zwar nicht ganz billig, halten aber ewig und sehen dazu noch schön aus. Damit die Hühner nicht ihre neugierigen Köpfe durch die Staketen stecken und dann vielleicht von den Hunden abgebissen bekommen, haben wir an den Stakenzaun von innen noch grünen Hühnerdraht angebracht.

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Das Hühnerhaus wurde mit einer automatischen Hühnerklappe und einer Zeitschaltuhr der Firma AXT-Electronic ausgestattet. Natürlich waren wir so lange draußen, bis der Dämmerungsschalter ansprang und die Hühnerklappe automatisch schloss. Hat einwandfrei geklappt. Die Hühner mussten wir allerdings noch jedes einzeln von Hand ins Haus setzen. Der Verwendungszweck einer Hühnerleiter ist ihnen noch nicht geläufig.

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Richtig spannend wird es morgenfrüh. Um 8 Uhr öffnet sich die Hühnerklappe… oder auch nicht 😉

Ringe für´s Leben

Heute haben unsere vier Hennen Ringe angesteckt bekommen, damit wir sie künftig einfacher auseinanderhalten können. Die Ringe haben unterschiedliche Farben, die schon von weitem gut zu unterscheiden sind. Hertha hat einen roten Ring, Helga einen grünen, der von Heide ist rosa und Hilde trägt türkis. Die Spiralringe gibt es im Fachhandel. Das Überziehen erforderte etwas Überwindung, weil man das dünne Hühnerbein in den Ring klemmen und diesen dann langsam über das Bein drehen muss. Den Hennen hat´s gar nicht gefallen. Sie haben jedenfalls jämmerlich gepiepst. Dafür macht der Ring ihnen ansonsten offenbar keine Probleme.

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Ein Hahn zieht auf´s Haus

Jetzt ist also doch noch ein Hahn eingezogen. Aber nicht in das fast fertige Hühnerhaus sondern nur auf den First. Für einen richtigen Hahn fehlt uns das Verständnis der Nachbarschaft. Einige Nachbarn schreckten in der Vergangenheit doch merklich zusammen, wenn wir von unseren Hühnerplänen berichteten. Die Angst ums Lange-Ausschlafen-Am-Sonntag war ihnen durchaus anzumerken. Deshalb gibt´s für unsere vier Hennen kleinen echten Hahn, sondern nur den aus Blech oben auf dem Dach. Das ist kein Problem, denn:

  • Hühner legen auch ohne Hahn Eier. Das Ei ist die weibliche Eizelle und die will bzw. muss auch im umbefruchteten Zustand raus. Frauen wissen, was ich meine!
  • Eine kleine Schar Hennen bis 5 Tiere braucht keinen Mann, der sagt, wo es lang geht. Das kriegen die Hennen auch allein hin. Wenn die Herde größer wird, können die Damen das aber nicht mehr wirklich allein wuppen. Da braucht´s dann schon den Kerl, der für Ruhe sorgt, aufpasst und die Mädels am Abend ins Haus scheucht (sorry, Alice Schwarzer!)
  • Bei einer kleinen Herde kann ein Hahn sogar zur echten Belastung für die einzelne Henne werden. Da der Gockel eigentlich immer so drauf ist wie Dieter B. zu seinen besten Zeiten, kann das für die wenigen anwesenden Damen gesundheitliche Probleme nach sich ziehen.

Wer trotzdem einen Hahn in seiner Stadtgartenhühnerschar halten will, sollte Folgendes beachten:

  • Hühnerstall Schall isoliert bauen!
  • Hahn nur dann rauslassen, wenn er auch Krach machen darf. Dafür muss man die Hühnerklappe entweder immer selber öffnen. Oder man besorgt sich eine automatische Hühnerklappe mit Zeitschaltuhr.
  • Rechtzeitig eine Rechtsschutzversicherung abschließen.
  • Statt eines großen Hahns, der zur Rasse der Hennen passt, tut es manchmal auch die Zwerghuhn-Variante des Hahns. Der will zwar auch immer und ständig. Aber den können die Hennen schneller mal abschütteln und er tut nicht so weh.

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„Hallo Garten!“ – Erste Outdoorerfahrungen für die Hennen

Es ist Ende Februar und es ist angenehm warm. Wenn die Sonne scheint, kommt schon jede Menge Frühlingsgefühl auf. Es wurde Zeit, dass Helga, Hertha, Heide und Hilde einen Ausflug in den Gärten machen, schließlich sollen sie dort künftig immer leben.

Wir haben einen 50 Meter Elektrozaun und ein entsprechendes Stromgerät gekauft. Der 1,20m hohe Zaun soll die Hühner daran hindern, sich zu sehr im Gärten auszubreiten oder vielleicht sogar irgendwo hin zu verschwinden. In erste Linie soll er aber unsere Hunde daran hindern, sich eine paar Chicken Wings zwischendurch zu genehmigen. Deshalb auch der Strom. Der ist zwar nicht lebensgefährlich, kann aber ganz schön weh tun. ich habe selbstverständlich den Test gemacht. AUA!

Während sich die Hund erst einmal an den Zaun und seine „Schlagkraft“ gewöhnen mussten, hatten die Hühner gar keine Probleme mit der neuen Umgebung. Schon nach kurzer Zeit hatten sie die noch leeren Hochbeete erobert und scharten mit einer solchen Hingabe, wie es nur Hühner tun können. Ein wunderschöner Anblick! Schade nur, dass wir sie Abends wieder in den Keller bringen mussten. Aber Nachts ist es einfach noch zu kalt und ein schützendes Hühnerhaus gibt es auch noch nicht. Aber ich arbeite daran!

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Das Hühnerhaus nimmt Form an

So langsam nimmt das Hühnerhaus Form an… und Gewicht! An eine mobile Variante ist inzwischen definitiv nicht mehr zu denken. Das Teil ist aus 2 cm starken alten Pitchpine-Dielen gebaut und die Schindeln aus Teerpappe wiegen auch richtig viel. Schon allein deshalb steht der Entschluss jetzt fest: unsere Hühner werden definitiv in einem festen Gehege leben. Vor dem Zusammensetzen der einzelnen Dielen, habe ich anständig Acryl in die Nut gepresst, damit hier später keine kleinen Zwischenräume bleiben, in denen sich Milben verstecken können. Irgendwo habe ich gelesen, dass man das so machen soll/kann. Und da ich für jeden Tipp dankbar und empfänglich bin, habe ich auch diesen angenommen und umgesetzt.

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Schaffe, schaffe, Hühnerhäusle baue!

Es geht los! Der Stall für die Hennen wird endlich gebaut. Nachdem ich mir immer wieder den Kopf wegen irgendwelcher Verbindungen und Details zerbrochen habe, habe ich jetzt einfach mal angefangen. Auch die längste Reise beginnt schließlich mit dem ersten Schritt, wie Konfuzius oder irgendein anderer oft zitierter Weiser schon wußte. Meine ersten Schritte gibt es hier zu bewundern.

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